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Facts

Dauer:
ca. 60 Minuten
Zielgruppe:
Kinder & Jugendliche von 11-15 Jahren

MITWIRKENDE

Performance:
Anna Lena Häußler, Friederike Heine,
EvaMaria Koch, Rosalie Bärbel Stark,
Kirsten Wiebers

Dramaturgie & Choreographie:
Ensemble & Alexander Seeger

Produktion:
Ernst Reepmaker

Devising:
Welmoed Kollewijn, Lisza Loidl &
Ensemble

Kostüm:
Rob Barendsma & Rosalie Stark

Bühnenbild:
Maximilian Engel

Sound Editing:
Markus Jakisic

SPONSOREN

Wir danken der Firma ProKilo für
die großzügige Unterstützung,
zur Realisierung des Bühnenbildes.

VERANSTALTER, SCHULEN & INTERESSENTEN

Wenn Sie Interesse an einer Aufführung von SHIFTING REALITY und begleitenden Workshops haben, dann kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

Kirsten Wiebers
kirsten.wiebers@vonnunan.com
+43 (0) 660 42 42 766

NÄCHSTE AUFFÜHRUNGEN Zum Spielplan


NEUE PRODUKTION

Nach einjähriger Entwicklungszeit haben wir im Juli 2016 unsere fünfte Produktion  SHIFTING REALITY fertiggestellt. Mit dem Fokus auf Menschen im Alter von 11-15 Jahren schließt die Produktion eine Lücke innerhalb unseres Repertoires. Mit SHIFTING REALITY haben wir nun die Möglichkeit auf jede Altersgruppe reagieren zu können.

Ab sofort können Aufführungen und Workshops von SHIFTING REALITY gebucht werden.

INHALT

to shift bedeutet u.a.:
etwas verschieben, verändern, sich bewegen, den Standort ändern, umschalten, wenden, umschichten

Das interaktive Eurythmie-Tanzstück SHIFTING REALITY handelt von der Frage nach Realität und Wirklichkeit.
SHIFTING REALITY erzählt die Geschichte zwei junger Menschen, die beginnen das Computerspiel “Zero, Land der Legenden” zu spielen. Sie treten
eine abenteurliche Reise an, auf der sich die Grenze zwischen Spiel und Wirklichkeit aufzulösen beginnt. Das Spiel zieht sie mit ungewöhnlichen Figuren, vielfältigen Landschaften und schwierigen Prüfungen in seinen Bann. Die Aufgaben im “Land der Legenden” sind so faszinierend und vielversprechend, und der scheinbar zu gewinnende Preis so verlockend, dass einer der beiden Gamer zunehmend seine Realität in die der virtuellen Welt verschiebt.

Das Stück beschäftigt sich damit, dass wir alle Bürger verschiedener Welten, Aufmerksamkeiten, Bewusstseins- und Wahrnehmungsebenen sind. Die virtuelle Welt des Computerspiels ,,Zero” ist ein Beispiel für eine mögliche Parallelwelt, von denen es zahlreiche gibt. Es könnte sich auch um einen Traum, die Geschichte in einem Buch, eine Wunschvorstellung, einen Film… handeln.

Das Stück fordert dazu auf, eigene Grenzen auszuloten und die Wirklichkeit zu hinterfragen. Unter Einbezug verschiedener Standpunkte und ohne zu moralisieren, zeigen die Darstellerinnen für Jugendliche wie für Erwachsene die Freude und das Abenteuerpotenzial anspruchsvoller Computerspiele. Gleichzeitig wird die Sog- und Suchtwirkung einer perfekt programmierten Welt thematisiert. Ebenso die Gefahr, über die Aufgaben, die das Spiel Level für Level an den Spieler stellt, die Aufgaben des eigenen Lebens aus den Augen zu verlieren.

Es geht um die Frage, in was für einer Wirklichkeit befinde ich mich gerade jetzt? Kann ich mich entscheiden, in welcher Wirklichkeit ich mich befinde? Was sind die Spielregeln dafür und welche Spielregeln sind gültig? Was für eine Wirklichkeit möchte ich gestalten?

Neben Eurythmie, tänzerischen Elementen, Schauspiel, Sprache und Musik ist in dieser Produktion der Umgang mit Objekten wichtig.
Große, fahrbare Plexiglaswände bilden ein bewegliches Bühnenbild, das von den Darstellerinnen vielfältig eingesetzt wird, um Bildschirme, Räume, Grenzen, Landschaften usw. erscheinen zu lassen. Damit erweitern sie die genannten Ebenen der virtuellen Welt und der Alltagswelt um die offen gelassene Frage nach der Realität von Bühnen- und Zuschauerraum. Also die Frage nach der Realität von Darstellung und Wirklichkeit.

REAKTIONEN

„Das Erstellen der Animationsfiguren fand ich besonders gut! Das Singen, und dass man nicht wusste, ob ihr singt, oder ob es am Computer ist. Dass ihr Eurythmie so modern gemacht habt, dass es auch „Eurythmie-Trauma“ Schüler überzeugen kann. Die ganze Geschichte, die Interaktionen und wie ihr euch bewegt habt. Wahnsinn!“

„Ich fand die Parts mit der Musik, dem Singen und Tanzen am besten. Außerdem war eure Körperspannung und Konzentration cool und beeindruckend.“

„Dass das Publikum so mit einbezogen wurde, fand ich besonders gut. Das war eines der ersten Eurythmiestücke, die mir sehr gut gefallen haben. Ich fand es echt toll.“

„Manchmal finde ich es voll schade, wie das Internet und die Handys das Sozialleben „schlechter“ machen und der Kontakt weniger wird. Doch ich finde, es hat auch sehr viele gute Vorteile.“

Die Zitate stammen von Schülern der 8. Klasse der Rudolf Steiner Schule Wien Mauer. 

SHIFT + ARCHE NOAH – GEMEINSAM ZU NEUEN UFERN

Ein Ausschnitt aus dem Programm von SHIFTING REALITY war 2015 Teil des Projektes Arche Noah – Gemeinsam zu neuen Ufern des Fachbereichs Eurythmie an der Alanus Hochschule, Alfter (bei Bonn).
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